SPD OV Eichstätt organisiert Treffen mit Fa. regineering

24. September 2026

SPD OV Eichstätt organisiert Treffen mit Fa. regineering Am Fr. 18. September besuchten zirka 30 Bürgerinnen und Bürger die Fa. regnineering in Preith und wurden von Hrn. Stefan Innerhofer und Fr. Schneider- Geyer über die Arbeit der Firma informiert. regineering ist eine junge Firma, die nach der Gründung durch Hrn. Innerhofer innerhalb von kaum 10 Jahren von drei auf nunmehr zirka 110 Mitarbeitern angewachsen ist. Möglich wurde das durch die konsequente Bearbeitung neuer Geschäftsfelder, in denen von Grund auf mit hoher Eigenleistung entwickelt- und selbst produziert wird.

Prüfstände, insbesondere in Kombination von Licht-, Wärme- und Feuchtigkeitsbelastung, werden in Preith entwickelt und gefertigt. Diese kommen zur Testung von technischen Produkten wie z.B.: Fassadenteile für Gebäude, aber auch für die Entwicklung von Agrarprodukten zum Einsatz und ermöglichen so reproduzierbare Laborbedingungen für genormte Tests am Produkt. Auch Laborarbeitsplätze für Forschungseinrichtung werden vor Ort gefertigt und zwar von der Technik bis hin zum Möbelbau der Arbeitsplätze. Ein weiteres Geschäftsfeld ist das Planen von Gebäuden inklusive der nötigen Energie- Infrastruktur, wobei hier ein klarer Fokus auf die Autarkie gelegt wird. So war zum Beispiel die ökologische Forschungsstation der TU München in Berchtesgaden nur aufgrund des Konzepts der Fa. regineering möglich. Ein Anschluss an die Wasser- und Strominfrastruktur wäre am geplanten Standort auf 1.100 m Seehöhe wirtschaftlich nicht tragbar gewesen. Die Lösung von regineering war ein Gebäudekonzept, welches eine eigene Wasser Ver- und Entsorgung sowie eine eigene Stromerzeugung/ Speicherung vorsieht und somit ohne Infrastruktur auskommt. Auch der laufende Betrieb der Station wird von regineering gewartet. Innovative Ideen und eine hohe Eigenleistung bei Entwicklung und Fertigung führen letztlich zum starken Wachstum der Firma. In Preith wird deshalb bereits stark erweitert, wir konnten uns vor Ort ein Bild von den umfangreichen Baumaßnahmen machen. Hr. Innerhofer betonte, dass diese Geschäftsansatz nur mit motivierten Mitarbeitern funktioniert und erwähnte dabei auch die Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen und Universitäten. Deren -überwiegend jungen- Mitarbeiter, aber auch andere Beschäftigte aus Firmen des Industriegebiets Preith, benötigen eine gute Anbindung mittels öffentlicher Verkehrsmittel, um z.B.: von der Uni Regensburg oder München bis nach Preith zu gelangen. Diesen Wunsch an die kommunale Politik sowie viele neue, inspirierende Eindrücke nahmen wir nach 2,5 Stunden Besichtigung und Gespräch mit nach Hause und bedanken uns ganz herzlich bei Stefan Innerhofer und Veronika Schneider- Geyer für Führung und den freundlichen Austausch!

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